Youtube-Konto/Kanal hacken
Wie hacken sich Hacker in YouTube-Kanäle ein?
- Angriff durch Cookie-Diebstahl
Hacker nutzen eine Methode namens “Pass-the-Cookie”, die sich die Sitzungs-Cookies des Browsers zunutze macht. Diese Cookies
ermöglichen es den Benutzern, in einem Konto angemeldet zu bleiben, ohne ihr Passwort und die zweite Authentifizierungsstufe erneut eingeben zu müssen, und zwar bei
bei jeder Anmeldung. Durch den Diebstahl dieser Cookies können Hacker sich als das Opfer ausgeben und auf dessen Konto zugreifen
ohne dass Anmeldedaten erforderlich sind. - Phishing-Vorgehensweise
Erster Schritt: Eine überzeugende E-Mail
Der Hacker kontaktiert den Kanalbetreiber und gibt sich dabei als rechtmäßig Unternehmen, wie beispielsweise ein Spieleentwickler
oder einen VPN-Anbieter und schlägt eine Zusammenarbeit vor. Die erste E-Mail wirkt professionell und
harmlos.
Zweiter Schritt: Ein gefälschter Vertrag
Der Hacker sendet daraufhin eine komprimierte Datei, die angeblich einen Vertrag oder weitere Informationen enthält. Diese Datei
wird mit einem Passwort geliefert, um den Anschein von Legitimität zu verstärken.
Dritter Schritt: Malware-Falle
Wenn der Benutzer die Dateien entpackt und öffnet, löst er damit versteckte Malware (wie beispielsweise den RedLine-Trojaner) aus.
Diese Malware stiehlt die im Browser gespeicherten Sitzungs-Cookies und übermittelt sie an die Hacker. - Kanal-Identitätsmissbrauch und -ausnutzung
Sobald der Kanal gehackt wurde, ändern Hacker dessen Namen und Profilbild und löschen manchmal alle
Inhalte. Anschließend senden sie betrügerische Streams (oft unter Verwendung eines Bildes von Elon Musk, um gefälschte
(Kryptowährungsangebote).
